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Die digitale Transformation der Arbeitswelt birgt Chancen und Risiken

Gesundheitssensor für digitales Arbeiten

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Die digitale Transformation der Arbeitswelt hat in den letzten Jahren rasant zugenommen. Technische Tools führen zur Entwicklung neuer, digital organisierter Arbeitsformen und -tätigkeiten: Angefangen von der Kommunikation sowie Organisation der Zusammenarbeit von Projektteams über MS Teams, bis hin zur Kontrolle mittels E-Mail-Tickets oder Steuerung der Ressourcenplanung via SAP werden gerade im Angestelltenbereich unzählige digitale Tools eingesetzt. Nicht zuletzt wurde Home-Office inklusive Videokonferenzen im Zuge der Covid 19-Pandemie für viele Beschäftigte zur neuen Normalität. Darüber hinaus sind sensorische und kognitive Assistenzsysteme wie Datenbrillen, digitale Handbücher, Lernvideos und Wissensmanagementsysteme von immer höherer Relevanz.

Diese Entwicklungen führen zu einer Ausweitung an Chancen für gesundheitsförderliche Arbeit. Zum Beispiel im Bereich der Kollaboration, des Zugangs zu Wissen und der Vereinbarkeit von Erwerbs- und Sorgearbeit. Gleichzeitig häufen sich Hinweise auf die Zunahme psychischer Probleme im Zusammenhang mit der intensiven Nutzung digitaler Technologien im Berufsleben. Wir sehen u. a. digitalen Stress, Arbeitsverdichtung, Fremdsteuerung, Entgrenzung und Vereinzelung.

Die digitale Transformation der Arbeitswelt hat in den letzten Jahren rasant zugenommen. Technische Tools führen zur Entwicklung neuer, digital organisierter Arbeitsformen und -tätigkeiten: Angefangen von der Kommunikation sowie Organisation der Zusammenarbeit von Projektteams über MS Teams, bis hin zur Kontrolle mittels E-Mail-Tickets oder Steuerung der Ressourcenplanung via SAP werden gerade im Angestelltenbereich unzählige digitale Tools eingesetzt. Nicht zuletzt wurde Home-Office inklusive Videokonferenzen im Zuge der Covid 19-Pandemie für viele Beschäftigte zur neuen Normalität. Darüber hinaus sind sensorische und kognitive Assistenzsysteme wie Datenbrillen, digitale Handbücher, Lernvideos und Wissensmanagementsysteme von immer höherer Relevanz.

Diese Entwicklungen führen zu einer Ausweitung an Chancen für gesundheitsförderliche Arbeit. Zum Beispiel im Bereich der Kollaboration, des Zugangs zu Wissen und der Vereinbarkeit von Erwerbs- und Sorgearbeit. Gleichzeitig häufen sich Hinweise auf die Zunahme psychischer Probleme im Zusammenhang mit der intensiven Nutzung digitaler Technologien im Berufsleben. Wir sehen u. a. digitalen Stress, Arbeitsverdichtung, Fremdsteuerung, Entgrenzung und Vereinzelung.

Das Projektziel

Das Projekt „Gesundheitssensor für digitales Arbeiten“ widmet sich folgender Frage: Wie muss ein Analyse- und Beratungsinstrument konzipiert sein, dass es Unternehmen ermöglicht, die zunehmend digitale Organisation, Steuerung und Kontrolle von Arbeit gemeinsam mit den Beschäftigten in einer gesundheitsförderlichen und inklusiven Art und Weise zu gestalten? Ziel ist es, in enger Abstimmung mit Unternehmen und Expert*innen, einen für die Praxis tauglichen Prototypen eines Analyse- und Beratungsinstruments zu entwickeln.

Das Projektdesign

Das Projektvorhaben „Gesundheitssensor für digitales Arbeiten“ hat eine Laufzeit von November 2022 bis April 2024 und gliedert sich in 6 Arbeitspakete:

Projektmanagement

Das Projekt wird durch den Digitalisierungsfonds Arbeit 4.0 der AK Wien gefördert. Projektmanagement erfolgt in enger Kooperation.

Desk Research

Im Rahmen des Desk Research erfolgt eine systematische Aufarbeitung des relevanten Forschungsstandes: 1. zu Fragen der Auswirkungen von Digitalisierung im Bereich Organisation, Steuerung und Kontrolle von Arbeit auf das Wohlbefinden der Beschäftigten und 2. zu Beratungsansätzen zur Gesundheit und digitalen Transformation in Unternehmen.

Öffentlicher OUTPUT: Bericht zum theoretischen Kontext

Empirische Grundlagenarbeit

Im Rahmen einer 360°-Befragung werden ca. 50 relevante Akteur*innen aus den vier Unternehmen des Konsortiums in Form von qualitativen Interviews befragt. Die Interviewpartner*innen kommen aus unterschiedlichen Funktionen, Tätigkeitsbereichen und Hierarchieebenen. Themen sind die Veränderung von Arbeit, Beanspruchung und Wohlbefinden im Zusammenhang mit der Nutzung digitaler Technologien sowie mögliche Ansatzpunkte, um gesundes Arbeiten vor dem Hintergrund zunehmender digitaler Arbeitsorganisation und Steuerung auf organisatorischer und individueller Ebene nachhaltig und inklusiv zu ermöglichen.

Öffentlicher OUTPUT: Auswertungsbericht zu den empirischen Ergebnissen

Entwicklung Analyse- und Beratungsinstrument Gesundheitssensor

Auf Basis der Ergebnisse der theoretischen und empirischen Arbeit wird im Rahmen der konzeptionellen Arbeit der Prototyp des Analyse- und Beratungsinstruments „Gesundheitssensor für digitales Arbeiten“ entwickelt. Dieser richtet sich einerseits an Berater*innen aus dem Kontext der Unternehmensberatung, Arbeiterkammer und Gewerkschaft und an Unternehmen (Betriebsräte, Management, HR-Führungskräfte) und andererseits an die Beschäftigten selbst, die digitalisierte Arbeit leisten.

Beratungstestlauf und Fertigstellung

Im Anschluss an die Entwicklungsphase finden Testläufe des in sieben Unternehmen statt. Im Anschluss wird der Testlauf mit Hilfe einer standardisierten online Befragung evaluiert. Befragt werden dafür die Berater*innen und ausgewählte Akteur*innen der involvierten Betriebe. Auf Basis des Evaluationsberichts erfolgt eine Überarbeitung der Unterlagen zum Prototyp „Gesundheitssensor für digitales Arbeiten“.

Öffentlicher OUTPUT: Digital aufbereitetes Beratungsinstrument Prototyp „Gesundheitssensor für digitales Arbeiten“ bestehend aus einer Toolbox für Berater*innen mit unterschiedlichen Erhebungs-, Auswertungs-, Analyse- und Empfehlungselementen inklusive eines Beratungsleitfadens/ -handbuchs.

Dissemination

In enger Kooperation mit dem Soundingboard, den Projektpartner*innen und der Fördergeberin wird der Prototyp des „Gesundheitssensors für digitales Arbeiten“ den relevanten Stakeholdern bekanntgemacht. Ziel ist es, das Thema der zunehmend digitalen Organisation, Steuerung und Kontrolle von Arbeit und die Suche nach Antworten auf die Frage, wie diese gemeinsam mit den Beschäftigten in einer gesundheitsförderlichen und inklusiven Art und Weise gestaltet werden kann, auch in der Öffentlichkeit voranzutreiben. Für das Frühjahr 2024 ist u.a. eine Abschlussveranstaltung geplant.

Interessieren Sie sich für das Projekt?

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf und wir halten Sie zu Ergebnissen und Veranstaltungen auf dem Laufenden.

Die Partnerschaft

Fördergeberin

Das Projekt wird durch den Digitalisierungsfonds Arbeit 4.0 der AK Wien gefördert. Projektmanagement und Dissemination erfolgen in enger Kooperation.

Projektleitung

Die Projektleitung obliegt der ÖSB Social Innovation

Annika Schönauer

Projektleitung

M: +43 664 60177 3651
annika.schoenauer@oesb-socialinnovation.at

lisa Bock

M: +43 664 60177 3791
lisa.bock@oesb-socialinnovation.at

Fynn Thjorben Semken

Rudolf Götz

M: +43 664 60177 3505 
rudolf.goetz@oesb-socialinnovation.at

Unternehmenspartner*innen

BEKO Engineering & Informatik GmbH

Johannes Sokopp,
Innovation and Development Manager

VIVISOL Heimbehandlungsgeräte GmbH Home – Vivisol Austria

Sarah Cikic, HR Management

Hitzinger Electric Power GmbH  

Renate Czizek, Gesundheitsmanagerin

Stadtwerke Wörgl GmbH 

Reinhard Jennewein, Geschäftsführung

itworks Personalservice & Beratung gemeinnützige GmbH  

Markus Martincevic, Geschäftsfeldleitung „Gesundheit fördert Beschäftigung“

BEKO Engineering & Informatik GmbH

Johannes Sokopp,
Innovation and Development Manager

VIVISOL Heimbehandlungsgeräte GmbH Home – Vivisol Austria

Sarah Cikic, HR Management

Hitzinger Electric Power GmbH  

Renate Czizek, Gesundheitsmanagerin

Stadtwerke Wörgl GmbH 

Reinhard Jennewein, Geschäftsführung

itworks Personalservice & Beratung gemeinnützige GmbH  

Markus Martincevic, Geschäftsfeldleitung „Gesundheit fördert Beschäftigung“

Assoziierte Partner*innen

Context Impulse am Arbeitsmarkt GmbH

Trendwerk gemeinnützige GmbH

Stora Enso Wood Products GmbH

Context Impulse am Arbeitsmarkt GmbH

Trendwerk gemeinnützige GmbH

Stora Enso Wood Products GmbH

Soundingboard

Barbara Covarrubias Venegas, Founder & CEO #virtualspacehero 

Isabel Koberwein, Expertin für Gesundheitsthemen in der Grundlagenabteilung der Gewerkschaft GPA

Philip Schörpf, Senior Scientist an der Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt FORBA und am Institut für Soziologie der Uni Wien

Alfons Glück, Betriebsrat von itworks Personalservice & Beratung gemeinnützige GmbH

Alexandra Weilhartner, Leitung Geschäftsfeld Active Ageing und Digitalisierung in der ÖSB Gruppe

Gert Lang, Gesundheitsreferent beim Fonds Gesundheit Österreich 

Barbara Covarrubias Venegas, Founder & CEO #virtualspacehero 

Isabel Koberwein, Expertin für Gesundheitsthemen in der Grundlagenabteilung der Gewerkschaft GPA

Philip Schörpf, Senior Scientist an der Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt FORBA und am Institut für Soziologie der Uni Wien

Alfons Glück, Betriebsrat der itworks Personalservice & Beratung gemeinnützige GmbH

Alexandra Weilhartner, Leitung Geschäftsfeld Active Ageing und Digitalisierung in der ÖSB Gruppe

Gert Lang, Gesundheitsreferent beim Fonds Gesundheit Österreich 

Kontakt

Haben Sie Fragen, oder interessieren Sie sich für das Projekt?
Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie das Team der ÖSB Social Innovation.

Annika Schönauer

Projektleitung

M: +43 664 60177 3651
annika.schoenauer@oesb-socialinnovation.at

lisa Bock

M: +43 664 60177 3791
lisa.bock@oesb-socialinnovation.at